Ein langsamer Tag
Spiel mit Worten zum Erleben eines langsamen Tages und meinen Umgang damit
Benedikt Gehensel
3/17/20261 min read


Ein langsamer Tag
Heute ist ein neuer Tag
beginnt früh wie üblich mit dem Weckerklingeln
müde schreck ich hoch aus warmer Behaglichkeit
fange an zu hadern, reaktiv zu handeln und innerlich zu quengeln
Schalte aus den rüden Störer, falle zurück in die Traumzeit.
Erholsam war die Nacht nicht wirklich,
zu kurz die Stunden an tiefem Schlaf.
Klar ist doch auch: Ergebnis ist es nur
des gestrigen Abends Verhalten begehrlich,
sich auszutauschen mit Freunden über Theorien,
die da wuchsen aus Neugier, Zeit und einer neuen Perspektive,
suchend nach dem Problem im Ich,
wandernd auf der tiefen Selbstanalyse Spur.
Es war interessanter zu verbrennen Kalorien
durch Austausch, Denken, ergründen der inneren Motive.
Innerer Rhythmus ist gestört, zum Aufstehen ich mich dränge,
das Bedürfnis nach erholsamen Schlaf gelinde ignoriert,
des Morgens Routine, sonst so gut, fühlt sich heute an wie Zwänge.
Bewertung meines Selbst und Verhalten
ist schon da, der Traum erst im Erkalten.
Es hilft kein Drängen und kein Drücken,
der Tag ist jetzt da zu überbrücken.
Der Groove ist heute anders - kein Weg führt daran vorbei.
Nur Fühlen und Zulassen zeigt, was wirklich sei,
Erschöpfung, Melancholie, leiser Zweifel
treiben mich um in ihrem Kreisel.
Möcht ich heute ander fühlen, ander sein
Ist die emotionale Lage doch unangenehm im Gebein.
Neues Verhalten darf sich üben,
anzunehmen den Zustand ohne Änderung,
anzuschauen die schnelle Bewertung
und mich selbst darin zu halten.
Zu begleiten voll Empathie und Gnade
mein Verlassen der alten Pfade.
Sanfter Umgang ist heute nötig, sonst so hart,
ist das Erleben der Welt eher schwer und zart.
Zeigt auf meine Tiefe, den Wunsch als Vater des Gedanken,
zu erwarten, dass sich um jeden Tag die Legenden ranken,
heroisch, im abenteuerlichen Wohl- und Hochgefühl
ohne zuzulassen der Medaille anderer Seite,
die nötige Pause im System zur Regulation
um zu erfahren die Inkarceration.
Zu erleben im Körper Enge und Weite
durch Gedanken ausgelöstes emotionales Gewühl.
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